Von André Sicks
Ein Theaterstück, in dem Geschichte auf Gegenwart traf Partnerschaft, Zugehörigkeit, Geschichte und Gegenwart –
dies waren die Schwerpunktthemen der Theaterperformance „BE-LONGING“, die vom „Cactus
Junges Theater“ aus Münster zum Abschluss der diesjährigen „Fairen Woche“ am 23. September 2021 auf
die Bühne vom filmriss Kino gebracht wurde. Ein Zwei-Personen-Stück, in dem Gifty Wiafe und ihr
Schauspielerkollege Emmanuel Edoror eine Welt der schwarz-weiß-Gegensätze verdeutlichten.
The Mighties
Cactus – Montagstraining
Internationale Theatergruppe ITG
Interkulturelles Theatertraining
K-town Productions
Gastspiele
BE-LONGING in Gevelsberg
“Auf Tod und Leben” in Sendenhorst | 25.11.2015
“Passt schon!” im Cuba Nova | 02.11.2015
Theater Projekte
14.01.2023: The Project
Cactus +: SOAP TORTUGA DIRECTOR´S CUT
Das Kabinett des Normativen
Hexenjagd Openair
BE-LONGING
Robot – eine Cactus+ Produktion
„angerichtet“
DER GARTEN
ICH BEGEHRE EINLASS / I REQUEST ADMISSION
Wer sind die Schweine? – frei nach Animal Farm
reich der wörter
zeit.punkt.neu
das SOAP ding – Folge 5
das SOAP ding – Folge 4
das SOAP ding – Folge 3
das SOAP ding – Folge 2
das SOAP ding
“Das liegt im Blut” goes Ghana
OPENAIR mit den Cactus YOUNG STARS und den ProartiST Youngsters
Esperanza
Vom Schwinden
THE END OF THE WORLD AS WE KNOW IT
“Das liegt im Blut”?!
„WENN DU AUFWÄCHST, STIRBT DEIN HERZ“ – sagt Johanna
Dasein. Wo?
Die Mars-Chroniken
PASST SCHON!
meat the girl(s)
Darum Ich Kampf
Uraufführung: Mondraketenmassaker
extremities
Expedition Würde
IM WESTEN NICHTS NEUES
Im Quadrat
spurweXel
CONTROLLER
einszweipolizei
2+x Welten
Ein schrecklicher Abend!
KLEISTICH
Die Frau, die Reverend Kreon erschoss.
Love & War
Auf Tod und Leben
Wer zuletzt lacht, macht das Licht aus.
Richard
SCHATTEN & ICH
Kategorie-Archiv: Projekte
Das Kabinett des Normativen
Typisch Junge, typisch Mädchen. Die rosa/hellblau-Falle.

Die Erwartung, dass zugewiesenes Geschlecht, Geschlechtsausdruck und Geschlechtsidentität übereinstimmen. Doch wo ist bei den Kategorien von weiblich / männlich Platz für die riesengroße Vielfalt, die innerhalb und außerhalb dieser Kategorien existiert?
Wer oder was ist sichtbar, wer oder was unsichtbar im Spiegelkabinett?
Ein Ensemble mit sechs Spieler:innen begibt sich voller Spielfreude ins Panoptikum der Klischees und Ängste der Mehrheitsgesellschaft. Und setzt sich mit eigenen Erwartungen, Zuschreibungen und Prägungen auseinander. Geht in der Geisterbahn und auf dem Golfplatz der Eitelkeiten/Unsicherheiten den Fragen nach:
In welchem normativen System leben wir? Was engt uns ein, was befreit uns? Diese Performance landet in der Utopie, in einer Repräsentation ohne stereotype Geschlechtercodierungen; auf dem Jahrmarkt der Möglichkeiten, auf dem es mehr geben kann, darf und vor allem: Schon IMMER gab.
Hexenjagd Openair
von Arthur Miller*
vom 02. – 04. Juli 2021

1692: Ein kleiner Ort an der Ostküste Amerikas. Junge Frauen, die beim verbotenen Tanzen im Wald erwischt werden.
Der Rest der Geschichte ist bekannt. Aus Verzweiflung und Angst vor Strafe in einer restriktiven Gesellschaft versuchen die Mädchen zu beteuern, dass eine dunkle Macht dafür verantwortlich sei. Und die Hetzjagd beginnt. Persönliche Rache und die Angst um den Verlust des eigenen Status werden plötzlich zum Hauptmotor.
Ein transkulturelles 9-köpfiges Ensemble junger Spieler*innen dreht den historischen Vorfall und dessen bekannteste Adaption (durch Arthur Miller) auf links und setzt neue Nähte. Fragt sich nur, wer wen steuert und bezichtigt. Und wie funktionieren die Mechanismen der Hetze? Die Inszenierung führt mitten in einen tatsächlichen Bühnenwald aus Verleumdung, Hysterie und Verfolgung. Verknappt, pointiert und aktualisiert auf Abstand. Angst, Paranoia, das Suchen nach Schuldigen und der Versuch, in einer viel zu komplex scheinenden Welt einfache Antworten zu finden. Hat das alles nichts mehr mit Jetzt zu tun?
BE-LONGING

Foto: Ralf Emmerich
eine internationale Performance –
von Cactus Junges Theater und Tete Adehyemma Dance Theatre, Ghana (Künstlerformation Sisimbom)
Nach den großen Erfolgen von „It`s in the blood“ und „I request admission“ steht nun in der dritten gemeinsamen ghanaisch-deutschen Theaterarbeit die Partnerschaft , unter gesellschaftlichen, ökonomischen und persönlichen Aspekten zwischen Afrika und Europa, am Beispiel Ghana und Deutschland, im Fokus.
Wie kann Partnerschaft heute und in Zukunft gelingen? Voraussetzungen sind Durchlässigkeit und Reflektion der eigenen Verhaltensweisen und Bilder und ein aufrichtiger Öffnungsprozess im Miteinander.
Dieses Projekt möchte der Vielzahl der Realitäten verschiedener Kulturen und Menschen näherkommen und ihre Geschichten erzählen. Partnerschaft auf Augenhöhe ?
Endlich ist es soweit! Cactus Junges Theater präsentiert: Robot – eine Cactus+ Produktion
Theater/Film
Wird die Welt durch mehr Technologie zum Paradies? Oder zur Hölle? Szenarien gibt es für beides.
Wie fängt man jetzt an und wo bleibt der Mensch in einer digitalisierten Welt? Ist die Firewall der Menschenwürde krisensicher oder lässt sie sich hacken? Alban Renz (Regie) und sein Ensemble eröffnen einen ganz eigenen Beziehungsraum zwischen Robot und Menschsein.
Sie stellen sich der Suche nach neuen Kulturtechniken, sozialen Praktiken im Dialog mit den selbstlernenden Systemen und beleuchten Fragen nach selbstbestimmtem Leben mit KI und nach digitaler Souveränität.